Bachblüten nach Dr. Bach

Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung beeinflusste mit seiner Lehre zahlreiche Wissenschaftler, Künstler und Philosophen des 20. Jahrhunderts. Unter ihnen befand sich auch der britische Arzt Edward Bach (1886–1936), Autor des Buchs „Heal Thyself", der zunächst in London praktizierte, bevor er sich hauptsächlich der Entwicklung seiner Blütentherapie widmete. Neben der Analytischen Psychologie war es vor allem die Homöopathie, von der sich Edward Bach bei seiner Arbeit beeinflussen ließ, jedoch gilt die Bach-Blütentherapie nicht als homöopathisches Verfahren. Im Alter von rund 30 Jahren war Bach an einem bösartigen Tumor erkrankt. Obwohl ihm die Ärzte eine Überlebensdauer von nur noch wenigen Monaten voraussagten, wurde er wieder gesund und starb erst knapp 20 Jahre später an Herzversagen.

Nach Bachs Vorstellung sind Krankheiten, Hemmungen und Unzufriedenheit auf einen Konflikt zwischen Seele und Persönlichkeit des Menschen zurückzuführen. Im Laufe seiner Arbeit identifizierte er insgesamt 38 Negativzustände, bei denen seine Blütentherapie Abhilfe schaffen sollte. Zur Herstellung der verschiedenen Essenzen, die dabei zum Einsatz kommen, werden Pflanzenteile in Wasser eingelegt und für einige Stunden im Sonnenlicht erwärmt oder gekocht. Anschließend wird Alkohol zur Konservierung hinzugefügt.

Bei der Auswahl der Pflanzen, die den jeweiligen Negativzustand beseitigen sollen, orientierte sich Bach weitgehend an Carl Gustav Jungs Lehre von den Archetypen und verließ sich ansonsten auf seine Intuition. Dass es bestimmte Inhaltsstoffe der Pflanzen sein sollten, die zur Heilung des Patienten führten, wurde von ihm dabei nicht erwartet: Vielmehr ging Bach von nicht direkt messbaren Energie- oder Schwingungsmustern aus, die sich während des Herstellungsprozesses von der Pflanze auf das Wasser übertragen sollten. Dementsprechend muss bei der Auswahl und beim Einsammeln der Pflanzen sowie bei der Zubereitung der Essenzen eine Reihe von Vorschriften beachtet werden. Die Tropfen werden vor der Einnahme verdünnt, und je nachdem, welcher Zustand behandelt werden soll, können verschiedene Essenzen miteinander kombiniert werden.

Nach Bachs Tod geriet seine Arbeit weitgehend in Vergessenheit. Erst als ab den 1970er Jahren ein verstärktes allgemeines Interesse an alternativen Heilmethoden aufkam, wurden wieder mehr Menschen auf seine Blütentherapie aufmerksam. Heute auf dem Markt erhältliche Essenzen sind zu einem großen Teil nach den Anleitungen von Edward Bach hergestellt, es werden gelegentlich allerdings auch Neuentwicklungen oder Salben angeboten.

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