URALYT-U Granulat 280 g

Artikelnummer: 03817227 | Grundpreis: 147,50 EUR / 1 kg

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

PZN 03817227
Anbieter MEDA Pharma GmbH & Co.KG
Packungsgröße 280 g
Packungsnorm N2
Produktname
Darreichungsform Granulat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungsgebiete URALYT U Granulat

Das Granulat wird in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken.

 

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt das Arzneimittel nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da das Arzneimittel sonst nicht richtig wirken kann!

a) zur Auflösung und Verhinderung der Neubildung von Harnsäuresteinen:

  • täglich 4 Messlöffel (= 10g Granulat) in 3 Einzelgaben nach den Mahlzeiten einnehmen.
  • morgens und mittags jeweils 1 Messlöffel und abends 2 Messlöffel nach den Mahlzeiten einnehmen.
  • der pH-Wert des frischen Harns sollte in folgenden pH-Bereichen liegen: Harnsäuresteine pH 6,2-6,8
  • bei pH-Werten unterhalb des angegebenen Bereiches ist die Tagesdosis um einen halben Messlöffel abends zu erhöhen. Bei pH-Werten oberhalb des angegebenen Bereiches ist die Tagesdosis um einen halben Messlöffel abends zu verringern. Die richtige Dosis ist dann gefunden, wenn der pH-Wert des frischen harns vor der Einnahme des Arzneimittels stets innerhalb des angegebenen Bereichs liegt.
  • Zur Metaphylaxe von Harnsäuresteinen ist eine regelmäßige Kontrolle des Urin-pH-Wertes zu empfehlen.

b) zur Verhinderung der Neubildung von Calcium-haltigen Nierensteinen

  • die Tagesdosis beträgt 2-3 Messlöffel (= 5-7,5 g Granulat) und soll als einmalige abendliche Dosis eingenommen werden. Bei zu niedriger pH-Wert-Lage sind täglich 3-4,5 Messlöffel (= 7,5-11,25 g Granulat) in 2-3 über den Tag verteilten Dosen nach den Mahlzeiten einzunehmen.
  • Es sollte in pH-Wert von 7,0 angestrebt werden. Der pH-Wert sollte 6,2 nicht unterschreiten und 7,4 nicht überschreiten. Die Citrat- und/oder Harn-pH-Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden und die individuelle Dosis entsprechend angepasst werden.

Messung des pH-Wertes im Urin:

Unmittelbar vor jeder Einnahme wird ein Teststreifen des beiliegenden Indikatorpapiers unter Verwendung der beiliegenden Klammer mit frischem Urin benetzt. Der Farbton des feuchten Teststreifens wird dann mit der Farbtafel verglichen und der entsprechende pH-Wert unter der übereinstimmenden Farbe abgelesen. Der so gefundene pH-Wert und die Zahl der jeweils eingenommenen Messlöffel Granulat sind in den Kontroll-Kalender einzutragen. Der Kontroll-Kalender ist zu jedem Arztbesuch mitzubringen.

Anwendungsfehler und Überdosierung:

Eine unerwünschte Beeinflussung stoffwechslephysiologischer Parameter ist auch bei höherer als der empfohlenen Dosierung bei ausreichender Nierenfunktion nicht zu erwarten. Eine eventuelle Überdosierung kann jederzeit durch Kontrolle des Urin-pH-Bereichs erkannt und durch Dosisverringerung korrigiert werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

 

bezogen auf 2.5 Gramm

2.4 g Kalium Natrium hydrogencitrat

Citronenöl

+ Gelborange S

10.55 mmol Gesamt Kalium Ion

413 mg Gesamt Kalium Ion

10.55 mmol Gesamt Natrium Ion

242 mg Gesamt Natrium Ion

Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden bei akutem oder chronischem Nierenversagen, absolutem Kochsalzverbot, schweren Störungen des Säure-Base-Haushalts (metabolische Alkalose) sowie Harnwegsinfekten mit harnstoffspaltenden Bakterien.

Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen des Arzneimittels.

Wie alle Arzneimittel kann das Arzneimittel Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung werden folgende Häufigkeitsangaben zugrundegelegt:

  • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • häufig: mehr als 1 von 100 Behandelten
  • gelegentlich: mehr als 1 von 1000 Behandelten
  • selten: mehrl als 1 von 10.000 Behandelten
  • sehr selten: 1 oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfällen

Häufig kommt es zu meist leichten Magen- bzw. Bauchschmerzen. Selten tritt milder Durchfall oder Übelkeit auf.

Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit!

 

Eine Erhöhung der extrazellulären Kaliumkonzentration vermindert die Wirkung von Herzglykosiden, eine Erniedrigung verstärkt die arrhythmogene Wirkung von Herzglykosiden. Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, ACE-Hemmer, nichtsteroidale Antiphlogistika und periphere Analgetika vermindern die renale Kaliumausscheidung. Es ist zu beachten, dass 10g des Arzneimittels (mittlere Tagesdosis) 1,72g, entsprechend 44mmol Kalium, enthalten.

Bei Verordnung einer natriumarmen Diät ist zu beachten, dass 10g des Arzneimittels (mittlere Tagesdosis) 1g, entsprechend 44mmol Natrium beziehungsweise 2,6g Kochsalz enthalten.

Eine gleichzeitige Gabe von citrat- und aluminiumhaltigen Substanzen kann zu einer erhöhten Aluminiumresorption führen; daher sollte bei einer erforderlicher Einnahme solcher Präparate eine zeitversetzte Verabreichung von mindestens 2 Stunden erfolgen.

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Wechselwirkungen

Es liegen keine ausreichenden Daten über eine Anwendung an Schwangeren oder stillenden Frauen vor. Tierstudien erbrachten keinen Hinweis auf eine fruchtschädigende Wirkung.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, fragen Sie vor der Anwendung des Arzneimittels bitte Ihren behandelnden Arzt.

Die Behandlung von Kindern unter 12 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen für diese Altersgruppe vorliegen.

Vor Therapiebeginn sollten Zustände bzw. Erkrankungen, die das Auftreten von Harnsteinen begünstigen können und die einer gezielten Behandlung zugänglich sind (z.B. Adenome der Nebenschilddrüsen, Malignome bei Harnsäuresteinen usw.), ausgeschlossen werden.

Vor der ersten Anwendung sind die Elektrolyte im Serum zu bestimmen und die Nierenfunktion zu kontrollieren. Bei Verdacht auf renal-tubuläre Acidose (RTA) ist zusätzlich der Säure-Basen-Status zu kontrollieren.

Das Arzneimittel soll bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörung nur mit Vorsicht angewendet werden.

 

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