ACIMETHIN Filmtabletten 25 St

Artikelnummer: 03128982 | Grundpreis: 0,29 EUR / 1 St

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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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PZN 03128982
Anbieter ratiopharm GmbH
Packungsgröße 25 St
Packungsnorm N1
Produktname
Darreichungsform Filmtabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 99
Anwendungsgebiete ACIMETHIN Filmtabletten

  • Die Filmtabletten werden unzerkaut mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten eingenommen.

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Im Allgemeinen genügen 3mal täglich 1 - 2 Filmtabletten. Um eine schnelle Harnansäuerung zu erreichen, ist es sinnvoll, die Therapie mit 3mal täglich 2 Filmtabletten zu beginnen.
    • In besonderen Fällen und auf ärztliche Anordnung können von nicht Azidose-gefährdeten Patienten höhere Dosen eingenommen werden.
    • Therapeutisch angestrebt wird ein pH-Wert des Urins kleiner pH 6. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Wirkung auch erst nach 5 - 6 Tagen eintreten kann.

 

  • Die Anwendungsdauer wird vom Arzt bestimmt und richtet sich ausschließlich nach der therapeutischen Notwendigkeit.

 

  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Kinder:
    • Zur Anwendung des Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Das Arzneimittel sollte deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Präparats eingenommen haben, als Sie sollten
    • Methionin, der Wirkstoff des Arzneimittels, gehört zu den Aminosäuren, die der menschliche Organismus nicht selbst bilden kann, aber die er zum Eiweißaufbau benötigt. In vielen Nahrungsmitteln ist Methionin natürlicherweise enthalten.
    • Intoxikationen (Überdosierungserscheinungen) sind bisher nicht aufgetreten.

 

  • Wenn Sie die Einnahme des Präparats vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder
    Apotheker.

bezogen auf 1 Stück

500 mg Methionin

+ Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A

+ Cellulose, mikrokristallin

+ Crospovidon

+ Eisen (III) oxid

+ Eudragit E 100

+ Hypromellose

+ Macrogol 6000

+ Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]

+ Povidon K30

+ Silicium dioxid

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Talkum

+ Titan dioxid

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei
    • Homocysteinurie (angeborene Stoffwechselerkrankung),
    • bei Harnsäure- und Zystinsteinleiden (Stoffwechselprodukte),
    • bei Niereninsuffizienz (Einschränkung der Nierenfunktion),
    • bei Oxalose (vermehrte Ablagerung von Calciumoxalatkristallen in Nierengeweben und/oder anderen Organen),
    • Methionin-Adenosyltransferase-Mangel (Stoffwechselerkrankung),
    • metabolischer (z.B. renal-tubulärer) Azidose (Blutansäuerung),
    • Säuglingen.
  • Wie alle Arzneimittel kann Acimethin Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten
    müssen.
  • Bei Azidose-gefährdeten Patienten sind Verschiebungen des Blut-pH-Wertes in den sauren Bereich möglich.
  • Die Einnahme des Arzneimittels kann zu Erbrechen, Übelkeit, Durchfall, Schläfrigkeit und Reizbarkeit führen.
  • Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Bei gleichzeitiger Gabe von Wirkstoffen (z.B. Ampicillinen, Carbenicillinen, Sulfonamiden, Nitrofurantoin und Nalidixinsäure), die durch die Ansäuerung des Harns in der Niere verstärkt rückresorbiert werden, kann es über eine Verlängerung der Plasma-Halbwertszeit zu einer Wirkungsverstärkung kommen.
  • Die gleichzeitige Verabreichung von Levodopa und Methionin kann zu einer Verschlechterung der Wirksamkeit von Levodopa bei Patienten mit Morbus Parkinson führen. Eine erhöhte Dosierung von Methionin sollte bei diesen Patienten vermieden werden.
Wechselwirkungen
  • Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Es liegen keine hinreichenden Daten für die Verwendung von Methionin während der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Schwangere und Stillende sollten das Arzneimittel nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt einnehmen.
  • Wegen der Gefahr der Synthese neurotoxischer Merkaptane im bakteriellen Stoffwechsel sollten Patienten mit Leberfunktionsstörung oder hepatogener Enzephalopathie (durch eine Lebererkrankung verursachte Hirnveränderung) kein Methionin einnehmen.
  • Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet werden?
    • Bei einem Mangel an Folsäure, Vitamin B2, B6 und/oder B12 kann es unter der Behandlung mit Methionin zu einer Erhöhung des Homocysteinspiegels kommen. Ein vermehrtes Auftreten von Homocystein im Blut kann als unabhängiger Risikofaktor für die zur „Verkalkung" führenden Wandveränderungen der Blutgefäße angesehen werden. Bei einer Langzeitanwendung des Arzneimittel ist daher auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure und B-Vitaminen durch die Ernährung zu achten. Gegebenenfalls sollte eine ergänzende Einnahme erfolgen.
    • Unter einer hypothyreoten Stoffwechsellage (Unterfunktion der Schilddrüse) kann der Homocysteinplasmaspiegel erhöht sein. Deshalb ist vor einer Behandlung mit Methionin die Schilddrüsenfunktion zu überprüfen.
    • Unter Methioninbelastung kann es zu einer erhöhten Calciumausscheidung im Urin (Hypercalciurie) kommen. Bei Langzeitbehandlung mit dem Arzneimittel ist deshalb auf eine regelmäßige Kontrolle des Mineralhaushalts zu achten.
    • Bei Azidose-gefährdeten Patienten sollte die langfristige Behandlung unter regelmäßiger Kontrolle des Säure-Base-Haushaltes im Blut erfolgen.

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