AGNUS SANOL Hartkapseln 30 St

Artikelnummer: 02763340 | Grundpreis: 0,21 EUR / 1 St

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PZN 02763340
Anbieter APONTIS PHARMA GmbH & Co. KG
Packungsgröße 30 St
Packungsnorm N1
Produktname Agnus sanol 4mg
Darreichungsform Hartkapseln
Monopräparat ja
Wirksubstanz Mönchspfefferfrüchte-Trockenextrakt (7-13:1); Auszugsmittel: Ethanol 60% (m/m)
Pfl. Arzneimittel ja
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
Anwendungsgebiete AGNUS SANOL Hartkapseln
- Unregelmäßige Regelblutung
- Spannungs- und Schwellungsgefühl in den Brüsten (Mastodynie)
- Beschwerden vor Eintritt der Regelblutung (Prämenstruelles Syndrom, PMS)
Vor der Behandlung mit diesem Arzneimittel sollte eine Untersuchung durch Ihren Arzt erfolgen.

  • Die Hartkapseln sollen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. 1 Glas Wasser) eingenommen werden. Das Arzneimittel soll möglichst immer zur gleichen Tageszeit eingenommen werden.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
    • 1-mal täglich 1 Hartkapsel (entsprechend 40 mg Droge)
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen (siehe Kategorie „Patientenhinweis").

 

  • Dauer der Anwendung
    • Für eine zuverlässige Wirkung sollte das Arzneimittel über mindestens drei Monatszyklen eingenommen werden. Sollten Ihre Beschwerden nach einer Einnahme über drei Monate weiterhin bestehen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt. Dieser kann über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen entscheiden. Möglicherweise treten die in Kategorie „Nebenwirkungen" aufgeführten Nebenwirkungen verstärkt auf.
    • Beim Auftreten von juckenden Hautausschlägen ist das Arzneimittel abzusetzen und ein Arzt ist aufzusuchen.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme so fort, wie es hier angegeben ist oder von Ihrem Arzt verordnet wurde.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

  • Das Präparat ist ein pflanzliches Arzneimittel, das bei monatlich wiederkehrenden Beschwerden vor Eintritt der Regelblutung (prämenstruelle Beschwerden) angewendet wird.
  • Wenn Sie sich nach drei Monaten nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Mönchspfeffer und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:

- Aussehen: bis zu 6 m hoher Baum oder Strauch, dessen Fiederblätter auf der Unterseite behaart sind, die kleinen duftenden violetten Blüten bilden ährenartige Blütenstände, die Früchte sind klein, rötlich-schwarz
- Vorkommen: Südeuropa, Asien
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: ätherisches Öl (Limonen, Pinen), Iridoidglykoside (Aucubin, Agnosid), Flavonoide
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte der Frucht
Extrakte von Mönchspfeffer unterdrücken die Freisetzung von Prolaktin. Die Konzentration dieser Substanz ist vor der Menstruation häufig erhöht und ist eine der Ursachen für die prämenstruellen Beschwerden. Zusätzlich scheint Mönchspfeffer das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron wiederherzustellen.
bezogen auf 1 Stück

4 mg Mönchspfefferfrucht Trockenextrakt, (7-13:1), Auszugsmittel: Ethanol 60% (m/m)

+ Erythrosin

+ Gelatine

+ Glucosesirup Trockensubstanz

+ Indigocarmin

+ Kohlenhydrate

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Natrium dodecylsulfat

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Talkum

+ Titan dioxid

+ Wasser, gereinigt

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Keuschlammfrüchte oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • bei Geschwülsten der Hirnanhangdrüse (Hypophysentumore).
    • bei Brustkrebs (Mammakarzinom).
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Nach der Einnahme von Arzneimitteln, die Keuschlammfrüchte enthalten, können folgende Nebenwirkungen auftreten. Die Häufigkeit dieser möglichen Nebenwirkungen ist nicht bekannt, da die Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar ist.
    • Kopfschmerzen,
    • Schwindelgefühl,
    • Juckreiz,
    • Akne,
    • Bauchbeschwerden wie Übelkeit, Magen- oder Unterbauchschmerzen,
    • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag (einschl. akutem Hautausschlag),
    • Nesselsucht,
    • Schwellungen der Haut, Schleimhäute und umgebenden Gewebe (Quincke-Ödem),
    • Atemnot,
    • Schluckbeschwerden,
    • Menstruationsstörungen
  • Bei Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf. Nach Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen darf das Präparat nicht nochmals eingenommen werden.
  • Falls weitere, zuvor nicht aufgeführte Nebenwirkungen bei Ihnen auftreten, sollten Sie einen Arzt oder Apotheker aufsuchen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Da es Hinweise auf dopaminerge und östrogene Wirkungen von Keuschlammfrüchten gibt, könnte eine wechselseitige Wirkungsabschwächung bei Gabe von Dopamin-Rezeptoragonisten, Dopaminantagonisten sowie bei Gabe von Östrogenen und Antiöstrogenen auftreten.
Wechselwirkungen
  • Das Arzneimittel darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingenommen werden.
  • Im Tierversuch wurde nach Einnahme von Keuschlammfrüchten eine Beeinträchtigung der Milchproduktion beobachtet.
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Falls Sie an Östrogen-sensitivem Krebs leiden oder gelitten haben, sollten Sie vor der Einnahme Ihren Arzt aufsuchen.
    • Falls Sie Dopaminagonisten, Dopaminantagonisten, Östrogene oder Anti-Östrogene einnehmen, sollten Sie vor der Einnahme dieses Präparates Ihren Arzt aufsuchen (siehe Kategorie „Wechselwirkungen").
    • Es wird angenommen, dass Keuschlammfrüchte auf die Freisetzung von Hormonen aus der Hirnanhangdrüse wirkt. Daher sollten Sie, wenn Sie in Ihrer Vorgeschichte an einer Erkrankung der Hirnanhangdrüse gelitten haben, vor der Einnahme einen Arzt aufsuchen.
    • Bei Prolaktin (Hormon der Hirnanhangdrüse)-absondernden Geschwülsten der Hirnanhangdrüse (Hypophysentumoren) kann die Einnahme des Arzneimittels die Symptome der Tumore verbergen.
    • Falls sich Ihre Beschwerden während der Einnahme verschlechtern, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Kinder und Jugendliche
    • Da keine Erfahrungen mit der Anwendung bei Kindern und Jugendlichen vorliegen, sollte das Arzneimittel von diesen nicht eingenommen werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Eine Auswirkung auf das Reaktionsvermögen ist nicht zu erwarten.

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