Schnupfen
Ein Schnupfen kündigt sich meist durch ein Kitzeln in der Nase und häufigem Niesen an. In den wenigsten Fällen kommt ein Schnupfen allein, sondern leitet eine handfeste Erkältung ein. Schnupfen wird meistens durch Viren verursacht und überträgt sich durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion. Ein Schnupfen allein ist meist harmlos und verschwindet nach etwa sieben bis 10 Tagen von alleine wieder. Da die Schnupfen-bedingt dickflüssige Nasenschleimhaut die Atmung behindert, können Betroffene sich mit Inhalieren, Nasensalben, Nasentropfen oder schleimlösenden Medikamenten Erleichterung verschaffen. Zudem sollten Betroffene in dieser Zeit sehr viel trinken. So bleibt der Ausfluss der Nasenschleimhaut in der Regel dünnflüssig und die Atmung wird weniger behindert.
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Verschwindet der Schnupfen nicht innerhalb von 10 Tagen und gesellen sich noch Fieber, Ohren- und Halsschmerzen dazu, sollte man einen Arzt aufsuchen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass sich eine Mittelohrentzündung anbahnt, oder dass die Schleimhautentzündung sich bis in die Nebenhöhlen ausgebreitet haben könnte. Bei Letzterem leiden die Betroffenen meist unter einem starken Druckgefühl im Bereich des Oberkiefers begleitet von Kopfschmerzen. Bleibt eine Nasennebenhöhlenentzündung unbehandelt, kann das schlimme gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Die Entzündung kann sich im Bereich der Stirnhöhlen beziehungsweise der Augenhöhlen ausbreiten. In der Regel kann eine Nasennebenhöhlenentzündung gut mit Antibiotika behandelt werden. Wird die Krankheit zu spät erkannt, beziehungsweise zu spät medikamentös behandelt, kann auch eine Operation notwendig werden.
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