Reimporte
Reimporte
Von Reimport-Arneimitteln spricht man dann, wenn ein Originalpräparat, welches in Deutschland hergestellt wurde, ins europäische Ausland exportiert, und dann von den Arzneimittel Importeuren wieder zurm nach Deutschland reimportiert wurde. Daher der Begriff des Reimports.
Die Reimport Arneimittel sind in Wirkungsweise und deren Zusammensetzung gleichzusetzen mit den Originalprodukten.
Allerdings kann der Umkarton des Reimport Arneimittels bisweilen anders aussehen als das Originalpräparat sowie fremdsprachige Bezeichnungen enthalten. Allerdings liegt in jedem Falle ein Beipackzettel in deutscher Schrift mit bei.
Die Reimport Arzneimittel sind im Durchschnitt 10 bis 20 Prozent günstiger im Preis als die Originalprodukte. Das ist auf die unterschiedlichen Preisniveaus der EU Länder zurückzuführen.
Die Hersteller passen die Preise an die jeweiligen Kaufkraft des Landes an, daher sind dieselben Medikamente in beispielsweise osteuropäischen Staaten viel billiger als hier in Deutschland. Daher ist der Reimport der Medikamente beispielsweise von Polen nach Deutschland immer noch billiger als das Originalpräparat, welches für den deutschen Markt entwickelt wurde.
Der parallele Handel mit Medikamenten unterliegt wie auch bei anderen Warengruppen, beispielsweise bei Kraftfahrzeugen, den grundsätzlichen EU Richtlinien, diese wären der freie Warenverkehr und die Erschöpfung des Patent- und Markenrechts.
Der Parallel-Import wird als Begriff immer dann angewandt, wenn Präparate von multinationalen Unternehmen außerhalb des Empfängerlandes hergestellt sind.
Aber warum gibt es den sogenannten Parallel- und Reimport? Obwohl der Arzneimittelpreis staatlichem Einfluss unterliegt, gibt es zwischen den Ländern immer noch hohe Differenzen in den Preisen für dieselben Arneimittel, sodass sich in ganz Europa eine Im- und Exporttätigkeit aufbauen konnte. Somit ist dies auch ein Beispiel des internen Marktes.
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