Osteoporose
Osteoporose
Die Osteoporose, oder im Volksmund auch Knochenschwund genannt, gilt als die häufigste Knochenerkrankung. Die häufigste Form ist die der postklimakterischen- oder der Altersosteoporose, die meist nach den Wechseljahren auftritt. Die Erkrankung bezeichnet das übermäßige Abnehmen bestehender Knochenmasse, -Struktur, sowie –Funktion. Dies ist die Ursache für eine schmerzhaften Instabilität des Skeletts und das höhere Risiko für Knochenbrüche. Im Allgemeinen bezeichnet Osteoporose ein mangelhaftes Verhältnis zwischen dem Knochenauf- und Abbau. Dabei treten vermehrt starke Knochenschmerzen auf, das Risiko an Knochenbrüchen erhöht sich rapide, welche nachfolgend zu dauerhaften, fehlerhaften Veränderungen am gesamten menschlichen Skelett führen könnten, beispielsweise ist eine abnehmende Körpergröße die Folge.
Im ersten Stadium der Osteoporose ist diese nur schwer oder eingeschränkt nachzuweisen. Im fortgeschrittenen Stadium ist sie hingegen beispielsweise auf Röntgenbildern meist gut zu erkennen.
Die Ursache für eine Erkrankung an Osteoporose könnte in einer unzureichenden Knochenbildung in den ersten 30 Lebensjahren liegen. Hier nimmt die Knochenmasse zu bis sie ihren Höhepunkt erreicht und in den später folgenden Lebensjahren langsam wieder abnimmt. Eine unzureichende Knochenbildung in den frühen Lebensjahren beschleunigt einen späteren Abbau und die in der Folge auftretende Osteoporose.
Bei der Behandlung von Osteoporose zielt man auf eine medikamentöse Beeinflussung des Knochenstoffwechsels. Behandelt man sie nicht, wird die Osteoporose zur Pflegebedürftigkeit hinführen. Vorbeugende Maßnahmen sind daher von größter Bedeutung im Kampf gegen diese Krankheit. Regelmäßiger Sport und körperliche Betätigung sowie eine kalziumreiche Ernährung können der Osteoporose vorbeugen. Eine Hormonersatztherapie wird bei Frauen in der Zeit der Wechseljahre allgemein nicht mehr empfohlen, sondern nur nach der sorgfältigen Prüfung des Nutzens und der möglichen Risiken.
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