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Arzneimittel sind Stoffe und Präparate um Krankheiten zu bekämpfen, zu lindern oder zu verhindern. Diese Definition gilt sowohl für den menschlichen als auch den tierischen Körper. Ein Synonym ist das griechische Wort Pharmaka, welches Gift oder Droge übersetzt bedeutet. Arznei wird jedoch nicht nur zur aktiven Bekämpfung von Krankheiten eingesetzt. Sie können auch in die physische Mikrobiologie eingreifen. Das bedeutet, das Krankheitserreger, Parasiten oder andere Mikroorganismen mit Hilfe von Arznei beseitigt oder zumindest unschädlich gemacht werden. Desweiteren können Arzneimittel auch in die menschliche Psyche eingreifen. Diese sind unter dem Namen Psychopharmaka geläufig. Als letztes werden Arzneimittel verwendet, um den Körper bei Fehlfunktionen zu unterstützen. Zum Beispiel der Einsatz von Insulin bei Diabetikern. Die Wissenschaft, die sich mit Arzneimitteln beschäftigt nennt sich Pharmazie. Jedes Präparat oder jeder Gegenstand, welches oder welcher, einen pharmazeutischen Wirkstoff enthält und mit dem Menschen oder einem Tier in Kontakt kommt, egal ob kurz- oder langfristig, wird als Arzneimittel deklariert. In Europa gibt es eine einheitliche Definition des Begriffes Arzneimittel. Zusammengefasst sind es alle Stoffe, die zur Heilung oder Verhütung von Krankheiten vorgesehen sind oder welche die in die körperlichen Funktionen eingreifen, um die Physiologie des Körpers zu korrigieren, zu beeinflussen oder zu diagnostizieren. Die erste Gruppe nennt man Präsentationsarzneimittel, die letzteren Funktionsarzneimittel. Nicht zu verwechseln sind Arzneimittel mit Medikamenten. Der Begriff Arzneimittel geht noch weiter als das Medikament. Kontrastflüssigkeiten oder Abführmittel sind Arzneimittel, aber keine Medikamente. Im alltäglichen Sprachgebrauch werden beide Begriffe jedoch als Synonym füreinander geltend gemacht.