Aids / HIV
Aids / HIV
Die Begriffe Aids und HIV bezeichnen nicht ein und dieselbe Erkrankung.
AIDS ist die Abkürzung für den Begriff des Acwuired Immuno Deficiency Syndrome (zu deutsch: erworbenes Immundefekt-Syndrom). Hingegen bezeichnet HIV den Human Immunodeficiency Virus (humanes Immundefizienz-Virus). Hat man sich mit dem HI-Virus angesteckt, können Tage oder auch Monate vergehen, bis es zu einer akuten HIV-Erkrankung kommt. Dabei gibt es keine spezifischen Symptome, sie kommen eher mit den Symptomen eines grippalen Infekts gleich. Danach erfolgt ein krankheitsfreies Intervall im Zeitraum von mehreren Jahren bis zu Jahrzehnten.
AIDS bezeichnet die Erkrankung im Stadium C der eigentlichen HIV-Infektion.
Derzeit gibt es ca. 33 Millionen Menschen, die vom HI-Virus infiziert sind. Davon leben knapp 95% in den Entwicklungsländern, vor allem in Afrika. Der sehr kleine Anteil von HIV-Infizierten in den Industriestaaten hat durch moderne Gesundheitssysteme die Möglichkeit, entsprechende Therapien in Anspruch zu nehmen.
Durch das Voranschreiten der Forschung in die Entwicklung immer neuer, leistungsstärkerer Medikamente, konnte die Lebenszeit von Betroffenen maßgeblich erhöht werden. Das Auftreten des 3. Stadiums der HIV-Infektion wird immer weiter hinausgezögert. Dies macht es möglich, die Krankheit zu behandeln, obgleich sie noch nicht heilbar geworden ist.
Somit wandelt sich die HIV-Infektion hin zu einer chronischen Erkrankung, die bei einer guten therapeutischen Behandlung nur zu wenigen Einschränkungen führt. Dies führt allerdings vor allem in den reichen Industrienationen zu einer deutlichen Abnahme der Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise Safer Sex, da sich die Menschen sicher fühlen. Allerdings ist AIDS immer noch eine tödliche Krankheit. Sie ist in einer Reihe von afrikanischen Staaten zur Existenzbedrohung geworden.
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